Kann es ein, dass Coca Cola rassistisch bzw. ausländerfeindlich ist?
Laut eines Mitarbeiters von Coca Cola Indien (Herr Raj K.), gibt es bestimmte Services nicht für Ausländer.
Obwohl der Mitarbeiter erst einen Termin mit uns vereinbart hatte, ist er nicht dazu erschienen. Auf unsere Nachfrage bekam ich nur die Antwort: Du bist Ausländer, du bekommst das nicht. Danach hat er ohne weitere Worte aufgelegt.
Wir haben jetzt eine Beschwerde bei Coca Cola Indien eingelegt.
Mal sehen, was da kommt.
Freitag, 25. März 2011
Samstag, 19. März 2011
Sonntag, 13. März 2011
Wieder Schlangen

Heute lag eine Schlangenhaut auf dem Weg zum Eingangstor. Da die Haut noch frisch und flexibel ist, muß sich die Schlange in der letzten Nacht gehäutet haben. Da aber seitlich des Weges keine Spuren zu finden sind, wird sie wohl in einer der Palmen leben.
Mal sehen, wann wir sie zu Gesicht bekommen.
Draussen vor dem Tor hat unser Fahrer auch noch eine Schlangenspur gefunden. Dieses Exemplar muß allerdings schon etwas größer sein. Sie lebt scheinbar in dem Busch gegenüber unseres Tores.
Samstag, 5. März 2011
Sonntag, 30. Januar 2011
Unruhen
Jetzt haben wir es zum ersten Mal selbst gespürt.
Bisher sind wir einfach auf unserem Grundstück geblieben, wenn es in unserer Umgebung Unruhen gab.
Dieses Mal hatten wir nicht soviel Glück. Unser Flieger aus Goa kam am vergangenen Donnerstag um 20.00h in Chennai an. Auf der Fahrt nach Hause, erreichte unseren Fahrer ein Anruf, der ihn veranlasste, uns nur bis Mahabalipuram zu fahren. Anhänger zweier politischen Parteien waren der Meinung, sie müßten ihre Meinungsverschiedenheiten auf der ECR (East Coast Road) austragen. Dabei demolierten sie etliche vorbeifahrende Autos, setzen einen Linienbus in Brand und verwüsteten einige kleine Shops am Straßenrand, die sie anschließend teilweise in Brand setzten.
Die Polizei sperrte daraufhin die ECR im Bereich Kalpakkam komplett. Auch Militäreinheiten, die in Kalpakkam zum Schutze des Atomkraftwerkes stationiert sind, wurden eingesetzt.
Nachdem wir nun 2 Stunden in Mahabalipuram abgewartet hatten, sich die Lage aber immer noch nicht entspannt hatte, versuchten wir dann Hotelzimmer für uns zu finden. Aber, um 23.00h in der Hochsaison recht ausichtslos.
Zum Glück erreichte uns dann ein Anruf, dass die Polizei die Lage im Griff habe, und wieder Ruhe herrsche.
Somit erreichten wir unser Haus dann endlich kurz nach Mitternacht.
Glücklicherweise kommen solche Situationen recht selten vor. Wir werden in den nächsten Wochen allerdings weiterhin damit rechnen müssen, da im März Wahlen im Bundesstaat Tamil Nadu anstehen. Bis zum Sommeranfang im April werden wir also etwas mehr Zeit zu Hause verbringen.
Bisher sind wir einfach auf unserem Grundstück geblieben, wenn es in unserer Umgebung Unruhen gab.
Dieses Mal hatten wir nicht soviel Glück. Unser Flieger aus Goa kam am vergangenen Donnerstag um 20.00h in Chennai an. Auf der Fahrt nach Hause, erreichte unseren Fahrer ein Anruf, der ihn veranlasste, uns nur bis Mahabalipuram zu fahren. Anhänger zweier politischen Parteien waren der Meinung, sie müßten ihre Meinungsverschiedenheiten auf der ECR (East Coast Road) austragen. Dabei demolierten sie etliche vorbeifahrende Autos, setzen einen Linienbus in Brand und verwüsteten einige kleine Shops am Straßenrand, die sie anschließend teilweise in Brand setzten.
Die Polizei sperrte daraufhin die ECR im Bereich Kalpakkam komplett. Auch Militäreinheiten, die in Kalpakkam zum Schutze des Atomkraftwerkes stationiert sind, wurden eingesetzt.
Nachdem wir nun 2 Stunden in Mahabalipuram abgewartet hatten, sich die Lage aber immer noch nicht entspannt hatte, versuchten wir dann Hotelzimmer für uns zu finden. Aber, um 23.00h in der Hochsaison recht ausichtslos.
Zum Glück erreichte uns dann ein Anruf, dass die Polizei die Lage im Griff habe, und wieder Ruhe herrsche.
Somit erreichten wir unser Haus dann endlich kurz nach Mitternacht.
Glücklicherweise kommen solche Situationen recht selten vor. Wir werden in den nächsten Wochen allerdings weiterhin damit rechnen müssen, da im März Wahlen im Bundesstaat Tamil Nadu anstehen. Bis zum Sommeranfang im April werden wir also etwas mehr Zeit zu Hause verbringen.
Sonntag, 16. Januar 2011
Vollmond in Nariyambakkam
S kommt eines Abends nach Hause und wird draussen von der Ehefrau des Clubbesitzers gewarnt, er solle heute nichts mehr machen. Verdutzt fragt er nach, warum. Sie erklärt ihm, daß heute ein besonderer Vollmondtag sei und alles, was man in diesem Abend macht, böse enden würde.
Er hält diese Frau sowieso für ein wenig verrückt und denkt sich nichts weiter dabei.
Als er seine Wohnung betritt scheint alles noch völlig normal. Nun möchte er gerne duschen gehen, betritt das Badezimmer und springt mit einem Aufschrei wieder aus dem Bad. Daraufhin kommt V. Sie sagt ihm, daß heute ein besonderer Vollmondtag sei. Deswegen habe sie das Bad mit 9 verschiedenen, besonderen Blumen geschmückt. (sein Kommentar dazu: es sah aus, wie in einem Blumenhandel) S meint, er wolle nur eben duschen. V: Nein, das geht nicht, vor allem kann er sein normales Duschgel nicht verwenden.
Nach einigem hin und her, wird S von V mit Limonen (Zitronen) am ganzen Körper gewaschen. (er läßt es sich tatsächlich gefallen) V erklärt ihm, daß das ein spezielles Waschritual sei, das an diesem Abend gemacht werden müsse, da er sonst vom Pech verfolgt würde.
Auch das ist eine wahre Geschichte und nicht erfunden.
Sein Kommentar, als er es gestern bei uns erzählte: "ich habe 2 Tage lang fürchterlich nach Zitrone gestunken. Es war mit normalem Duschgel nicht abzubekommen. Selbst ihre 2 Hunde kamen zu ihm, lecken an seinen Beinen, und rannten ganz schnell weg."
Er hält diese Frau sowieso für ein wenig verrückt und denkt sich nichts weiter dabei.
Als er seine Wohnung betritt scheint alles noch völlig normal. Nun möchte er gerne duschen gehen, betritt das Badezimmer und springt mit einem Aufschrei wieder aus dem Bad. Daraufhin kommt V. Sie sagt ihm, daß heute ein besonderer Vollmondtag sei. Deswegen habe sie das Bad mit 9 verschiedenen, besonderen Blumen geschmückt. (sein Kommentar dazu: es sah aus, wie in einem Blumenhandel) S meint, er wolle nur eben duschen. V: Nein, das geht nicht, vor allem kann er sein normales Duschgel nicht verwenden.
Nach einigem hin und her, wird S von V mit Limonen (Zitronen) am ganzen Körper gewaschen. (er läßt es sich tatsächlich gefallen) V erklärt ihm, daß das ein spezielles Waschritual sei, das an diesem Abend gemacht werden müsse, da er sonst vom Pech verfolgt würde.
Auch das ist eine wahre Geschichte und nicht erfunden.
Sein Kommentar, als er es gestern bei uns erzählte: "ich habe 2 Tage lang fürchterlich nach Zitrone gestunken. Es war mit normalem Duschgel nicht abzubekommen. Selbst ihre 2 Hunde kamen zu ihm, lecken an seinen Beinen, und rannten ganz schnell weg."
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