S kommt eines Abends nach Hause und wird draussen von der Ehefrau des Clubbesitzers gewarnt, er solle heute nichts mehr machen. Verdutzt fragt er nach, warum. Sie erklärt ihm, daß heute ein besonderer Vollmondtag sei und alles, was man in diesem Abend macht, böse enden würde.
Er hält diese Frau sowieso für ein wenig verrückt und denkt sich nichts weiter dabei.
Als er seine Wohnung betritt scheint alles noch völlig normal. Nun möchte er gerne duschen gehen, betritt das Badezimmer und springt mit einem Aufschrei wieder aus dem Bad. Daraufhin kommt V. Sie sagt ihm, daß heute ein besonderer Vollmondtag sei. Deswegen habe sie das Bad mit 9 verschiedenen, besonderen Blumen geschmückt. (sein Kommentar dazu: es sah aus, wie in einem Blumenhandel) S meint, er wolle nur eben duschen. V: Nein, das geht nicht, vor allem kann er sein normales Duschgel nicht verwenden.
Nach einigem hin und her, wird S von V mit Limonen (Zitronen) am ganzen Körper gewaschen. (er läßt es sich tatsächlich gefallen) V erklärt ihm, daß das ein spezielles Waschritual sei, das an diesem Abend gemacht werden müsse, da er sonst vom Pech verfolgt würde.
Auch das ist eine wahre Geschichte und nicht erfunden.
Sein Kommentar, als er es gestern bei uns erzählte: "ich habe 2 Tage lang fürchterlich nach Zitrone gestunken. Es war mit normalem Duschgel nicht abzubekommen. Selbst ihre 2 Hunde kamen zu ihm, lecken an seinen Beinen, und rannten ganz schnell weg."
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Sonntag, 16. Januar 2011
Geist in Nariyambakkam
Viele von Euch kennen ja unser befreundetes Ehepaar aus der Clubanlage (in Nariyambakkam), in der wir früher gewohnt haben.
Ihr wisst, daß diese beiden, für indische Verhältnisse, sehr westlich orientiert sind.
Hier sind nun 2 Geschichten, die zeigen, daß bei ALLEN Indern, der hinduistische Glaube trotz allem sehr tief verwurzelt ist.
Da ich nicht die vollen Namen der beiden schreiben möchte, werde ich nur die Anfangsbuchstaben "S" und "V" verwenden.
S hat die Angewohnheit, immer und überall Anhalter mitzunehmen. Wenn Arbeiter/innen aus dem Club in ihr Dorf oder nach Padappai wollen, nimmt er sie regelmäßig mit, wenn er auch gerade in diese Richtung fährt.
Eines Abends wurde er dann von V gewarnt, in nächster Zukunft sehr vorsichtig zu sein. Er solle auf gar keinen Fall eine Frau mitnehmen, die einen Hochzeitssari und viele Goldketten trägt.
Natürlich verwundert ihn das; er lächelt und fragt, was es mit dieser Frau auf sich habe. V erklärt ihm daraufhin, dass es sich um den Geist der Tochter eines Dorfbewohners handelt. Dieses Mädchen war in einem Mann verliebt, den sie heiraten wollte. Doch der Mann verschmähte sie. Daraufhin hat sie einen Hochzeitssari und ihren gesamten Goldschmuck angelegt und Selbstmord begangen.
Nun würde sie als Geist dort umherwandeln, um an den dort lebenden Menschen Rache zu nehmen. Einige Dorfbewohner hätten die Frau nachts bereits gesehen und S solle besonders vorsichtig sein, wenn er durch dieses Dorf kommt und auf keinen Fall anhalten, wenn diese Frau am Strassenrand steht.
Leute, das ist keine erfundene Geschichte. Das ist wahr.
Eine weitere Geschichte folgt.
Ihr wisst, daß diese beiden, für indische Verhältnisse, sehr westlich orientiert sind.
Hier sind nun 2 Geschichten, die zeigen, daß bei ALLEN Indern, der hinduistische Glaube trotz allem sehr tief verwurzelt ist.
Da ich nicht die vollen Namen der beiden schreiben möchte, werde ich nur die Anfangsbuchstaben "S" und "V" verwenden.
S hat die Angewohnheit, immer und überall Anhalter mitzunehmen. Wenn Arbeiter/innen aus dem Club in ihr Dorf oder nach Padappai wollen, nimmt er sie regelmäßig mit, wenn er auch gerade in diese Richtung fährt.
Eines Abends wurde er dann von V gewarnt, in nächster Zukunft sehr vorsichtig zu sein. Er solle auf gar keinen Fall eine Frau mitnehmen, die einen Hochzeitssari und viele Goldketten trägt.
Natürlich verwundert ihn das; er lächelt und fragt, was es mit dieser Frau auf sich habe. V erklärt ihm daraufhin, dass es sich um den Geist der Tochter eines Dorfbewohners handelt. Dieses Mädchen war in einem Mann verliebt, den sie heiraten wollte. Doch der Mann verschmähte sie. Daraufhin hat sie einen Hochzeitssari und ihren gesamten Goldschmuck angelegt und Selbstmord begangen.
Nun würde sie als Geist dort umherwandeln, um an den dort lebenden Menschen Rache zu nehmen. Einige Dorfbewohner hätten die Frau nachts bereits gesehen und S solle besonders vorsichtig sein, wenn er durch dieses Dorf kommt und auf keinen Fall anhalten, wenn diese Frau am Strassenrand steht.
Leute, das ist keine erfundene Geschichte. Das ist wahr.
Eine weitere Geschichte folgt.
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